Wildhub: Wo nachhaltige Wildtier-Förderung und Artenschutz im digitalen Zeitalter Fuß fasst

Wildhub ist mehr als nur ein Online-Shop für Wildtier-Fotografie und -Zubehör: Es ist eine Initiative, die sich für den Erhalt der Artenvielfalt einsetzt – kombiniert mit einem klaren Fokus auf ökologische Verantwortung. Seit seiner Gründung 2018 hat sich das Projekt zu einem zentralen Anlaufpunkt für Naturschützer, Fotografen und Enthusiasten entwickelt, die nicht nur hochwertige Produkte suchen, sondern auch aktiv an der Bewahrung von Wildtieren teilnehmen wollen. Das Konzept von Wildhub basiert auf der Idee, dass der Handel mit Wildtier-Ressourcen – sei es durch den Verkauf von Fotos, Büchern oder Nachhaltigkeitsprodukten – gleichzeitig ein finanzielles Mittel für Artenschutzprojekte darstellt. Im Gegensatz zu klassischen Zoohandlungen oder kommerziellen Fotobörsen setzt Wildhub auf Transparenz: Jeder Verkauf fließt direkt in lokale Schutzmaßnahmen, etwa die Wiederansiedlung von Greifvögeln oder die Renaturierung von Lebensräumen.

Ein zentraler Unterschied zu etablierten Zoohandlungen liegt in der bewusste Abgrenzung zu kommerziellen Tierhaltungen. Wildhub betont stattdessen die Förderung von Wildtier-Populationen in freier Wildbahn. Ein konkretes Beispiel ist das Projekt „Wildhub Greifvogel-Renaturierung“, das in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Naturschutz in Baden-Württemberg läuft. Seit 2021 wurden über 500 Brutplätze für Wanderfalke und Habicht in deutschen Nationalparks eingerichtet – finanziert durch den Verkauf von Wildhub-Fotobänden und Merchandise. Die Erlöse deckten nicht nur die Kosten für die Brutpflege, sondern ermöglichten auch die Installation von Kamerafallen, um das Verhalten der Vögel zu dokumentieren und gezielt zu schützen.

Doch Wildhub geht über den reinen Verkauf hinaus: Das Portal bietet auch Bildungsangebote an, die Wildtier-Beobachter:innen in die Lage versetzen, nachhaltige Fotografie zu betreiben. Ein besonders innovatives Programm ist das „Wildhub-Zertifikat für nachhaltige Naturfotografie“, das in Kooperation mit der Universität Hohenheim entwickelt wurde. Teilnehmer:innen lernen, wie sie durch gezielte Kameraführung und minimalen Eingriff in Ökosysteme (z. B. durch den Verzicht auf Lichtreflektoren) die natürlichen Verhaltensweisen von Tieren dokumentieren – ohne sie zu stören. Aktuell sind bereits über 1.200 Teilnehmer:innen zertifiziert, die ihre Kenntnisse in Artenschutzprojekten in ganz Europa einsetzen.

Die Zahlen sprechen eine klare Sprache: Seit dem Start des Projekts haben die Erlöse aus Wildhub über 3,8 Millionen Euro in lokale Naturschutzinitiativen geflossen. Besonders erfolgreich war das „Wildhub-Wildtier-Förderprogramm“, das 2022 den Bau von 200 neuen Wildtierbrücken in Bayern förderte – ein Projekt, das das Leben von Luchsen und Wildschweinen rettete. Ein weiteres Highlight ist das „Wildhub-Partnerschaftsmodell“ mit dem WWF, bei dem jedes verkaufte Fotobuch einen Euro direkt in die „Wildhub-Biodiversitäts-Stiftung“ fließt. Diese Stiftung finanziert seit 2023 gezielt Projekte zur Wiederansiedlung von Bienenarten und der Renaturierung von Auenlandschaften.

  • Seit 2018 haben über 50.000 Kund:innen bei Wildhub nachhaltige Wildtier-Produkte erworben – davon 72 % mit Fokus auf Artenschutz.
  • Die Erlöse aus Wildhub-Fotobänden finanzierten seit 2020 über 150 Brutpflege-Projekte für Greifvögel in Deutschland.
  • Das „Wildhub-Zertifikat“ wurde von 1.200+ Teilnehmern:innen in 12 Ländern absolviert, davon 40 % in Österreich und der Schweiz.
  • Die Wildhub-Biodiversitäts-Stiftung fördert seit 2023 Projekte mit einem jährlichen Budget von über 500.000 Euro.
  • Im Jahr 2022 wurden durch Wildhub über 1.000 Wildtier-Fotograf:innen in nachhaltigen Bildungsprogrammen geschult.

Doch wie funktioniert genau dieses Modell? Wildhub nutzt die Kraft der Community, um nachhaltige Projekte zu unterstützen. Jede:r Kunde kann entscheiden, ob ihr Geld in den allgemeinen Artenschutz fließt oder gezielt in ein bestimmtes Projekt investiert wird – etwa die Wiederansiedlung von Wolfsrudeln in den Alpen oder die Renaturierung von Flussläufen. Besonders innovativ ist das „Wildhub-Tierpatenschafts-Modell“, bei dem Kund:innen für einen symbolischen Preis von 20 Euro pro Monat eine Patenschaft für ein bestimmtes Wildtier übernehmen können. Die monatlichen Beiträge werden direkt an lokale Schutzorganisationen gezahlt, die das Tier in freier Wildbahn betreuen. Ein bekanntes Beispiel ist die Patenschaft für einen Luchs in den Schweizer Alpen, dessen Erhalt durch die monatlichen Spenden sichergestellt wurde.

Wildhub zeigt, dass der Handel mit Wildtier-Ressourcen kein reiner Luxusartikel sein muss, sondern ein Instrument für den Umweltschutz sein kann. Durch die Kombination aus hochwertiger Produktvielfalt, Bildungsangeboten und direkter finanzieller Unterstützung von Schutzprojekten hat das Projekt eine einzigartige Brücke zwischen Konsum und Conservation gebaut. Wer mehr über die Arbeit von Wildhub erfahren möchte, findet auf der https://wildhub.jetzt alle aktuellen Projekte und Möglichkeiten, aktiv mitzuwirken.

← →